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Vladimir Nabokov – Lolita (Kurzrezension)

Keine Angst vor Klassikern! Dieses Buch muss man gelesen haben. Die junge Lolita ist das Objekt der Begierde für den Ich-Erzähler. Der Mann entführt die 12-Jährige nach dem Tod ihrer Mutter auf eine Reise durch die USA, die einem Höllentrip gleicht. Ihre Beziehung wird von Manipulation und perfiden Machtspielen bestimmt. In glasklarer Sprache und mit perfekter Dramaturgie erzählt Nabokov von der Entwicklung des Mädchens unter der Obhut seines Peinigers. Geschickt lenkt er die Fantasie des Lesers, ohne auch nur einmal ins Pornografische abzugleiten. Beklemmend und sprachlich einzigartig ist es ein nicht minder krasses Leseerlebnis als American Psycho.

Bild: Alternatives Cover von flyerflirt.de

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