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Autorentipp: Ray Bradbury (1920 – 2012)

Über Ray Bradbury heißt es, er habe alle Auszeichnungen erhalten, die es in den USA zu erlangen gebe. Er ließ aus Buchseiten Welten erstehen, ob Dystopie, Science Fiction oder Fantasy, er erschloss das Phantastische wie kein anderer. Er war einer jener seltenen Meister, die das Unaussprechliche und Flüchtige unserer Träume zwischen die Zeilen bannen können.

Das Böse kommt auf leisen Sohlen …

Nicht nur mit seinen Büchern und Erzählungen erlangte er Ansehen und Bekanntheit, er verfasste auch Drehbücher. Der Sci-Fi Film It came from outer space basiert auf einer Vorlage Bradburys, und er bearbeitete Melvilles Moby Dick für die gleichnamige Verfilmung 1956.

Tief vergrabene Ängste und vergessen geglaubte Sehnsüchte ließ er Gestalt annehmen in seinen Werken, die den Nerv der Zeit nie verfehlten und gesellschaftliche Sorgen unter dem Mantel der Fiktion ansprachen und von ihrer Aktualität auch heute nichts eingebüßt haben, man denke nur an Fahrenheit 451 oder die Mars-Chroniken.

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